Arthur Maibach

Kurzbiografie

Ja, ich bin ein Autodidakt. Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung zum Bäcker-Konditor wurde eine Mehlallergie festgestellt. Kein Staub und frische Luft würde meiner Gesundheit gut tun. Während 30 Jahren im Aussendienst nutzte ich die Gelegenheit mich weiter zu Bilden. Eine Kaderschulung und die Verkaufsschulungen PMA und STS waren ein beginn zu neuen Zielen. Technik und Geschichte waren schon seit langer Zeit ein Gebiet, welches mich interessierte. So wuchs auch, mein Interesse an antiken Uhren. In einer Jahrelangen Selbstausbildung (Autodidakt) lernte ich den Aufbau von mechanischen Uhren. Beim arbeiten an Uhrwerken und dem studieren von Fachbüchern, konnte ich die Grundlage meiner heutigen Tätigkeit aufbauen. Im Jahr 2000 besuchte ich an der ETH Zürich ein Kolloquium zum Thema „Revision, Reparatur, Restaurierung – vom denkmalpflegerischen Umgang mit mechanischen Grossuhren“. In den Jahren 2002 – 2003 besuchte ich am Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern, zwei Module des Nachdiplomstudium Kunst und Beruf. Diese Weiterbildung beinhaltete die Module „Restaurieren und Konservieren“ und „Kunst aktuell“. So habe ich mich nicht nur auf das restaurieren von mechanischen Pendeluhren spezialisiert, sondern auch mit dem geschichtlichen Hintergrund. Jede Uhr erzählt mir seine Geschichte und ich freue mich immer wieder, wenn ich beim betrachten eines Zeitmessers seine „Biografie“ erfahren kann.
Die ersten Jahre arbeitete ich in einer sehr kleinen Werkstatt in meiner Wohnung. Seit dem Jahr 1996 habe ich nun mein Atelier am Gartenweg in Spiez und freue mich auf jede defekte Uhr der ich mit meinem Wissen , Können und verschiedenen Werkzeugen und Maschinen, wieder neues Leben „einhauchen“ kann.
Historische Erkenntnisse sollten auch niedergeschrieben werden, was mich veranlasste einiges der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Publikationen:

„Die kleine Turmuhr von Thun“, Chronometrophilia Nr. 55, 2003
„Die Ethik in der Uhrenrestaurierung“ Chronometrophilia Nr. 59 2005
Eine Hommage an den Schriftsteller Hans Müller Einigen, „Ein Schriftsteller zwischen Wien Hollywood und Einigen“, erschienen im Novum Verlag im Jahr 2009, 228 Seiten.`
Einigen, Der schönste Punkt der Welt. Weber Verlag im Jahr 2010, 100 Seiten.